Besuch der Gedenkstätten Theresienstadt und Lidice

Die Festung Theresienstadt, die unter Joseph II. angelegt wurde, erlangte traurige Berühmtheit, als die Prager Gestapo 1940 hier aufgrund ihrer Nähe zu Prag ein Polizeigefängnis anlegte und im folgenden Jahr in der Stadt selbst ein Ghetto, ein Konzentrationslager für Juden entstand. Bis 1945 wurden 27.000 Männer und 5.000 Frauen von der Gestapo in das Gefängnis überstellt, von denen fast ein Fünftel hier starben). Im Ghetto mussten etwa 140.000 Männer, Frauen und Kinder aus ganz Europa unter qualvollen Bedingungen Zwangsarbeit leisten, bis sie in die Todeslager Auschwitz oder Treblinka transporitert wurden – wenn sie solange überlebten. Nachdem der stellvertretende Reichsprotektor Reinhard Heydrich am 4. Juni 1942 bei einem von Exil-Tschechen organisierten Attentat in Prag getötet worden war, verhängten die deutschen Besatzer in Lidice ein zweites Standrecht und verhängten 1412 Todesurteile. Der Großteil der Bevölkerung von Lidice überlebte die Ausführung dieser Urteile nicht, die wenigen Überlebenden wurden in Konzentrationslager geschickt.

Ihr deutschsprachiger guide holt Sie in Prag ab, bringt Sie zur Gedenkstätte, wo Sie eine Führung mit anschließendem Dokumentarfilm erwartet. Anschließend besuchen Sie das Museum und die Gedenkstätte in Lidice und werden dann zurück nach Prag begleitet.

 

Besuch der Gedenkstätten Theresienstadt und Lidice
(inkl. Transport, guide, Eintritte)
Dauer: ganzer Tag

Teilnehmeranzahl z.B.  2 Pers.   4 Pers.   6 Pers.   15 Pers.   25 Pers. 
Preis pro Person in € 189,− 109,− 79,− 59,− 44,−
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